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Verschnaufpause für die Landwirtschaft notwendig

Seit einiger Zeit hat sich bei den WTO Verhandlungen abgezeichnet, dass es in absehbarer Zeit zu keinem Vertragsabschluss kommen wird. Ende Mai 2011 kam nun aus dem WTO Sekretariat die offizielle Einschätzung , welche den Abschluss der Doha-Entwicklungsrunde auf ein unbestimmtes Datum vertagt (NZZ vom 1. Juni 2011).

Vor diesem Hintergrund ist die Agrarpolitik 2014 bis 2017 richtig eingebetet, indem für diesen Zeitraum von keiner weiteren handespolitischen Öffnung für die Landwirtschaft ausgegangen wird. Dies hat nun auch der Nationalrat mit seiner Forderung, die Verhandlungen für ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU einzustellen, bekräftigt.

Eine diesbezügliche Verschnaufpause ist für die Bauernfamilien notwendig, da die Einkommensrückstände zu vergleichbaren Branchen immer noch sehr gross sind. Die Zeit muss nun genutzt werden, im Rahmen der Agrarpolitik 2014 bis 2017 die Ausrichtung der Direktzahlungen deutlich stärker auf die produzierende Landwirtschaft auszurichten. Gleichzeitig müssen die Selbsthilfemassnahmen der Produzenten- und Branchenorganisationen ausgebaut werden, damit Preiseinbrüche aufgrund von Marktversagen verhindert werden können. Die Schweizer Milchproduzenten, SMP, haben dazu konstruktive und konkrete Vorschläge eingebracht (Vgl. Infoexpress in der Bauernzeitung vom 1. Juli und im Schweizer Bauer vom 2. Juli) oder www.swissmilk.ch.

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